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Freie Traurednerin Monika Pfeiffer Sassenberg

Heute stelle ich euch die freie Traurednerin Monika Pfeiffer vor. Eine großartige Traurednerin mit ganz vielen kreativen Ideen und einem riesigen Erfahrungsschatz.

Wenn Liebe durch eine Trauung gekrönt werden soll, die so ausschließlich für dieses eine Paar möglich ist, dann brenne ich als Freie Rednerin für die Entwicklung dieser Zeremonie egal ob an der See, in den Bergen, im Osten oder Westen von Deutschland oder mittendrin“, sagt Monika Pfeiffer aus Sassenberg (Kreis Warendorf).

An erster Stelle bedanke ich mich bei Denis dafür, dass ich mich hier vorstellen darf, und gleichzeitig möchte ich betonen, dass ich dies sehr gern tue. Denn Denis habe ich selbst nicht nur während einer Zeremonie erlebt. Er gehört eindeutig zu den Fotografen, die ich immer gern empfehle. Er arbeitet wie ich mit Herzblut, kreativ und mit größtem Einsatz, lebendig und doch im Hintergrund. Wie mir, ist es ihm das größte Lob, wenn er das Strahlen in den Augen des Paares sieht nach getaner Arbeit.

Für welches kleine Mädchen ist eine Braut nicht einfach ein Traum? Das war auch für mich nicht anders. Keine Hochzeit in der Nachbarschaft wurde verpasst. Zu meiner wundervollen Berufung als Rednerin für freie Trauungen bin ich aber erst vor etwa 10 Jahren gekommen - eher aus einer Not heraus mit sehr gemischten Gefühlen - an der südlichen Nordsee in Norden-Norddeich, wo solche Trauungen damals einfach noch nicht bekannt waren.

Organisieren, Texten, Romantik, Träume von rosafarbenen Wolken, gleichzeitig auch Bezug zur Realität, zu Kosten und Machbarkeit sind Begriffe, die in meinem Kopf ständig abrufbar sind und miteinander kommunizieren, kombiniert mit Freude daran, mit und für Menschen zu arbeiten, geht das über die Bedeutung von „Beruf“ hinaus.

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Wenn mich ein Paar fragt, wie denn bei mir eine Freie Trauung abläuft, muss ich es zunächst enttäuschen: Es gibt keinen „fertigen“ Ablaufplan. Keine Trauung gleicht der anderen. Jede einzelne Trauung wird mit dem Paar mehr oder weniger zusammen eigens entwickelt. Je mehr es mir von sich erzählt, um so konkreter zeichnen sich manchmal schon nach dem ersten Treffen für mich Bilder ab, wie sich die Trauung gestalten lässt. Dennoch werden Ideen, die aus meiner Phantasie kommen, nur Vorschläge sein. Im Grunde liefert das Paar alles, was zur Gestaltung der Trauung führt. Dennoch überrasche ich gern diejenigen, die nicht jedes Wort schon vor der Zeremonie gelesen haben möchten. Hierfür muss man sehr gut zuhören, zwischen Zeilen und Blicken lesen, um zu erfassen, was genau dem Paar wichtig ist, muss die passenden Fragen stellen, um letztlich auch die passenden Stilelemente einzubinden und Worte zu finden, die mitten ins Herz treffen. Manchmal sind es ganz besondere Begebenheiten oder Konstellationen, die dem Ablauf ihren Rahmen geben, manchmal auch die Inhalte der Lieder, die sich das Paar wünscht. Manchmal muss man dann am Tag der Trauung dennoch improvisieren, weil alles anders gekommen ist, als es kommen sollte:

Der Trauzeuge kommt aus wichtigem Grund zu spät, die Kleine, die die Ringe bringen sollte, ist gerade auf dem Schoß der Mama eingeschlafen, das Blumenmädchen streut nicht den Weg, sondern bewirft die Braut mit den Blütenblättern, der Hund muss mal, jemand möchte sich unbedingt unabgesprochen kreativ als Überraschung einbringen, in letzter Minute kommt doch noch ein Sänger, der aber nicht das vereinbarte Lied singen wird, es wurde ein Videographen-Team bestellt, das mal eben die zuvor besprochenen Plätze für eigene Vorzüge zurechtrückt…….Da heißt es dann für mich: "ruhig bleiben und intuitiv reagieren“. Da ich die Freie Rede einer Ansprache vorziehe, ist das möglich. So gibt es dann hinterher eigentlich nicht die Enttäuschung, weil etwas schiefgegangen ist, es ist nur eben anders als geplant gelaufen. Aber wer sagt, dass Pläne immer eingehalten werden müssen? Wer von den Gästen kennt schon den Plan?

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Das Wichtigste für mich ist, offen zu sein für alles, emphatisch, vermittelnd zwischen allen Beteiligten, ein Ruhepol und somit eine Stütze für das ohnehin meistens recht aufgeregte Paar. In den meisten Fällen habe ich Kontakt zu den Trauzeugen und den anderen Dienstleistern des Paares. Je nach Auftrag checke ich auch die Location im Vorfeld, Wurde wirklich an alles gedacht? Ist der Läufer beauftragt worden, den die Braut sich gewünscht hat? Von wo kann das Paar einziehen? Von wo kommen die Gäste? Wie sind Sitzgelegenheiten möglich? Wie sieht der Hintergrund aus? Und da wäre ich bei einem großen Thema:

Viele Fragen!

Hier möchte ich einige beantworten:

Warum nennt man diese Trauform „Frei“, wenn sie gar nicht notwendigerweise im Freien stattfindet?

Eine Freie Trauung unterwirft sich keinem Gesetz, weder dem weltlichen, bürgerlichen Gesetz, noch dem Gesetz des Klerus, dem Kirchenrecht.

Es zählt einzig das Gesetz der Liebe. Liebe ist frei von Vorgaben, Religionen. Sie lässt zu, lässt sich ein und trägt. Sie ist neben Hass das tiefste Gefühl, dessen der Mensch fähig ist.

Am Ende einer jeden Freien Trauung von mir erhält das Paar eine individuell gestaltete Heiratsurkunde. Diese hat jedoch weder gesetzliche noch kirchenrechtliche Wirkung, da ich keine behördlichen oder organischen Befugnisse habe. Wird auf eine standesamtliche Trauung verzichtet, können Rechtsanwälte für gewünschte Sicherheit der Brautleute in vielen Fällen sorgen.

Wo findet eine Freie Trauung statt?

Das ist nicht grundsätzlich im Freien. Das könnte neben sämtlichen Veranstaltungsräumen auch in einem Bergwerk tief unter der Erde sein, das könnte in einer Tropfsteinhöhle sein, in einem Hallenbad, auf einem Boot, in einer Mühle, in einer Disco, in einem Fitness-Studio sogar im Wohnzimmer, Altenheim, Krankenhauszimmer und auch in einer konfessionsfreien Kirche bzw. Kapelle. In Holland gibt es einen Anbieter einer aufblasbaren Kirche, die z. B. auf einem Stoppelfeld stehen könnte.

Ich empfehle immer, sich zu überlegen, ob der Ort von allen gewünschten Gästen auch erreichbar ist. Gibt es einen besonderen Bezug zu diesem Ort? Gibt es eine Fall-Back-Lösung für schlechtes Wetter, wenn die Trauung draußen stattfinden soll? Gibt es behördliche Vorschriften bei öffentlichen Orten? Dies alles will gut bedacht sein.

Wann findet eine Freie Trauung statt?

Dann, wenn das Paar den Tag, das Datum, die Stunde und Minute für geeignet hält.

Sie kann sowohl bei Sonnenaufgang, am Morgen, Mittag oder Abend als auch mitten in der Nacht stattfinden.

Sie kann zelebriert werden zu jeder Jahreszeit. Auch wenn gerade der Sommer sehr beliebt ist, steht der Winter im Punkte „Romantik“ nicht um einen kleinsten Teil den anderen Jahreszeiten nach.

Was sollte man bedenken, wenn man sich für eine Freie Trauung entschieden hat?

Ich empfehle, sich nicht auf die Aussagen im Internet zu verlassen.  Jeder ist anders. Nur weil der Freundin eine bestimmte Speise nicht schmeckt, muss es bei der anderen auch so sein. Vielleicht verpasst man so genau die Person, die perfekt zu einem gepasst hätte. Ein Zertifikat sagt noch nichts über die tatsächliche Qualität; nicht einmal die Tatsache, dass andere vielleicht mehr als eine Trauung an einem Tag anbieten, was für mich nicht in Frage kommt.

Für einen ersten Eindruck macht es aus meiner Sicht den größten Sinn, einfach anzurufen, ein lockeres Gespräch zu führen und dabei herauszufinden, ob Sympathie herüberkommt.

Hat man auf beiden Seiten ein gutes Gefühl, dann vereinbaren wir ein erstes Gespräch, um sich besser kennenzulernen, herauszufinden, ob wir uns gemeinsam auf den "großen Tag“ freuen können. Wenn das so ist, dann biete ich einen Vertrag an, in dem alle Leistungen genau definiert und geregelt sind, sodass das Paar größtmögliche Sicherheit hat. Wenn die Trauung weiter entfernt stattfindet, könnten Übernachtungen notwendig werden. Schon um absolute Sicherheit zu geben, reise ich immer einen Tag vor der Trauung an. So können kein Stau, keine Panne oder sonstige Widrigkeiten zu zeitlichen Engpässen führen, man kann sich auf Wunsch am Vorabend noch einmal treffen, um alles in Ruhe durchzugehen oder um ggfs. sogar einen bereits angereisten Teil der Gäste kennenzulernen.  

Wie muss eine Freie Trauung zelebriert werden?

Ob stilvoll in Glimmer,

vintage mit dem Charme von Natur und früheren Werten,

als Mottohochzeit z. B. mit Petticoat im Rockabilly-Style,

als Scheunenhochzeit,

maritim

oder als Motorradhochzeit,

ganz egal, es gibt keine Regeln, außer derer, die sich das Paar selbst gibt. Solange die Zeremonie entsprechend der Situation und abgestimmt auf die Träume des Paares mit Herzblut zelebriert wird, ist sie das, was sie sein soll.

Wer fragt in der Regel wegen einer Freie Trauung an?

Da es nun einmal keine Vorschriften gibt, bedarf es keinerlei Papiere oder Prüfungen. Gefeiert wird die Liebe des Paares, egal welcher Nation oder Religion es angehört. Dabei ist eine vorausgegangene oder noch geplante standesamtliche Hochzeit völlig unerheblich.

Oftmals sind es Paare, die in der standesamtlichen Trauung den Verwaltungsakt sehen und keinen Bezug zur Kirche haben. Das bedeutet nicht, dass sie ungläubig sind. Auch wenn ich keine Theologin bin, bete ich gern mit Paaren, denen es wichtig ist, auch vor Gott öffentlich zu bekennen, dass es um seinen Segen bittet.

Andere Paare lehnen alles ab, was mit Kirche zu tun hat, möchten aber in einer ganz individuellen Zeremonie verbunden werden, die das Standesamt - und sei es noch so individuell - schon aus Zeitgründen nicht leisten kann.

Oft entscheiden sich auch Paare, die schon seit Jahren standesamtlich verheiratet sind, ganz bewusst, noch einmal „Ja“ zueinander zu sagen - in einer Freien Trauung - möglicherweise nun noch viel bewusster, als vor Jahren auf dem Standesamt. 

Wieder andere haben nicht die Möglichkeit, kirchlich zu heiraten und wünschen sich eine besondere Trauzeremonie, in der ihre Liebe die Hauptsache ist. 

Nun noch 5 wichtige Tipps:

  • Unter den ausgesuchten Dienstleistern sollte es keine schon bekannten Unstimmigkeiten geben. Die Wahrscheinlichkeit, dass es dann zu Pannen kommt, wäre recht hoch, obwohl Professionalität Unstimmigkeiten eigentlich überwinden sollte.

  • Alle ausgesuchten Dienstleister sollten dem Paar unbedingt ein gutes Bauchgefühl vermitteln, dies aber - wenn irgend möglich - durch persönliches Kennenlernen und auch durch vertragliche Grundlage absichern.

  • Fotografen und Videografen (weiblich wie männlich) sollten nicht den Ablauf stören, weder dadurch, dass sie das Paar mit ihren wundervollen Körpern und Technik verdecken noch durch Anhalten der Zeremonie, damit ein bestimmtes Bild festgehalten werden kann, noch durch Verrücken des bereits dekorativ installierten Inventars, weil man Platz benötigt. Fotografen sind Künstler. Künstler haben eigene Vorstellungen von dem, was sie kreieren. Bitte den Stil prüfen, den sie bevorzugen, damit er zu den Vorstellungen des Paares passt.

  • Bei der Überlegung, ob einiges nicht auch von Freunden oder Familienmitgliedern übernommen werden kann, bitte unbedingt auch die Risiken bedenken: während der Vorbereitungszeit könnten Spannungen entstehen, die ggfs. noch kurz vor dem großen Tag zu Ersatz zwingen könnten, der dann nicht mehr so sorgfältig ausgewählt werden kann.

  • Bei den Preisen nicht Äpfel mit Birnen vergleichen.

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Mein zusätzliches Angebot für Paare, die vielleicht wenig Zeit haben oder Unterstützung benötigen:

Meine Leistungen decken auf Wunsch auch die Bereiche der Hochzeitsplanung mit ab, ganz oder gern auch nur teilweise.

Zur Planung zähle ich die Recherche und Koordination der Dienstleister, die die Feier zu dem machen, was das Paar sich wünscht. Die Verträge für die Ausführung der Dienstleistung werden immer zwischen dem Paar und dem Dienstleister geschlossen. Hier fallen keine Provisionen an. Das Paar behält durchweg die Zügel selbst in der Hand. Es entscheidet, ob gezielt nach Dienstlleistern gesucht wird oder das Angebot eines möglichen Verbundes beauftragt wird, der bereits in meinem Netzwerk vorhanden ist. Es bestimmt, ob ich zuvor die individuell gesuchten Dienstleister anstelle des Paares persönlich kennenlerne oder eben nicht, weil das Paar dies gern selbst übernimmt.

Ein Kompliment von einem zuvor sehr skeptischen Bräutigam noch vor der Hochzeit bewegt mich noch immer: “Ich muss mich bei Dir entschuldigen, Moni. Du bist jeden Cent wert. Wenn ich nur an die vielen Telefonate denke, die meine Liebste mit Dir geführt hat, sodass ich meine Ruhe haben konnte. Schon das allein war eigentlich unbezahlbar,“ (Das Paar hatte eineinhalb Jahre zuvor den Termin bei mir gebucht. :-))

Das ist es, was Hochzeitsplanung mit mir bieten soll: Zeitersparnis, Raum schaffen während der Verlobungszeit für das Paar, um sich gegenseitig genießen zu können und natürlich Unterstützung dort, wo das Paar diese benötigt.


Monika lädt zum virtuellen Kennenlernen ein auf: https://www.in-norddeich.de und facebook https://www.facebook.com/profile.php?id=100010195950820